Dachrinnenheizungen können im Zweifelsfall Leben retten

Geschreiben von Martin am 2. November 2011 in Technik und Hardware |

Einsatzbereiche für Dachrinnenheizung

Wie die entsprechende Produktbezeichnung bereits aussagt, wird eine Dachrinnenheizung dort eingesetzt, wo sich in den Auffangrinnen an Gebäuden sowie in den Ableitungs- oder Fallrohren aufgrund der eisigen Witterungsverhältnisse Eis bilden kann. Dies führt im Endeffekt sowohl zum Zufrieren der Dachrinnen als auch der Fallrohre. Durch diese Beeinträchtigung kann das Regen- oder Tauwasser nicht mehr in genügendem Maße abfließen. Es staut sich in den Dachrinnen und in den Fallrohren. Ständige Nässe an den Fassaden und am Mauerwerk oder geplatzte Fallrohre sind das Endresultat. Darüber hinaus treten durch überlaufendes Wasser und die jahreszeitlich auftretenden tiefen Temperaturen besorgniserregende Eiszapfen an den Rändern der Dachrinnen auf. Diese brechen bei Tauwetter ab und darunter umherlaufende Fußgänger oder stehende Fahrzeuge können beschädigt werden. Eine Dachrinnenheizung stellt aus diesen Gründen eine hervorragende Möglichkeit dar, für Eis- und Schneefreiheit für Passanten zu sorgen.

Bedeutung von Dachrinnenheizungen für die Sicherheit

Alljährlich kommt es gerade durch die an den Dachrinnen hängenden Eiszapfen zu zahlreichen Unfällen. Starke Schädigungen an Leib und Leben treten auf, wenn die herabhängenden Eisgebilde, die häufig sehr schwer werden können durch eintretende wärmere Temperaturen abzuschmelzen beginnen. Die Eiszapfen lösen sich von den Dachrinnen und stürzen in die Tiefe. Durch diese Vorgänge können Menschen teilweise lebensgefährlich verletzt werden.
Um einer Bildung von Eiszapfen rechtzeitig vorzubeugen zu können und ein kontinuierliches Abschmelzen zu gewährleisten, stellen die Heizsysteme für die Dachrinnen eine innovative Variante dar. Durch den Einbau von speziell konzipierten Thermostaten heizen sich die jeweiligen Bauteile in den Dachrinnen auf und vermeiden eine Entstehung von Eis. Durch die eingebauten Sensoren und automatisch funktionierende Ein- und Ausschaltmechanismen der Thermostaten treten diese Vorrichtungen in Abhängigkeit von den vorherrschenden Temperaturverhältnissen ganz automatisch in Betriebsbereitschaft. In diesem Zusammenhang können die Betreiber auch das Einschalten der Dachrinnenheizung vernachlässigen, ohne dass sich Eis bilden kann.
In der Regel tauen die Eiszapfen erst im Laufe des Tages auf, wenn die Temperaturen im Gegensatz zur Nacht etwas milder werden. Wäre die Dachrinnenheizung jetzt über Nacht außer Funktion gewesen, hätte das fatale Folgen. Durch die automatisierte und selbstregulierende Heizfunktion kann diese Gefährdung jedoch ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund gelten die modernen, selbsttätig arbeitenden Dachrinnenheizungen unter den bisherigen Nutzern als äußerst zuverlässig.
Im Zusammenhang mit einer leistungsfähigen und Tag und Nacht betriebsbereiten Dachrinnenheizung sind die Eigentümer von Gebäuden sogar seitens der Gesetzgebung angehalten, im Rahmen spezieller Vorsichtsmaßnahmen Schneefanggitter oder diese Heizvorrichtungen zu integrieren.

Mehrere Vorteile einer Dachrinnenheizung

Im Hinsicht auf die Vermeidung von Unfällen und dem Schutz von Passanten gegen Eiszapfen und Schneemassen vom Dach besitzen die ausgeklügelten Heizsysteme sogar mehrere Aufgaben. Ganze Systeme von Dachrinnenheizungen tragen nicht nur dazu bei, dass sich keine Eiszapfen bilden können. Diese Vorrichtungen verhindern mit relativ wenig technischem Aufwand, dass die in den Dachrinnen befindlichen Schneemengen schmelzen können. Diese Voraussetzung hält die Dachrinne offen. Außerdem können die vom Dach bei Tauwetter gelösten alten Schneemassen oder Neuschnee in den Dachrinnen abschmelzen und stauen sich nicht. Dies verhindert die Entstehung von Schneelawinen, die von den Dächern auf Vorbeigehende herabstürzen können.

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